Jan 24

Bisher gefahrene KM: 21.333 km

16.01.14 Früh morgens fuhren wir zu den Nazca-Lines. Die Nazca-Lines wurden über mehrere Epochen hinweg in die Wüste kreiert. 800 Linien, 300 geometrische Figuren und 70 Tier- und Pflanzendarstellungen bedecken eine Fläche von 500 Quadratkilometern. So richtig erkennen kann man sie erst aus der Luft, was sie umso mystischer macht, da zu ihrer Entstehung (teilweise deutlich vor Christi Geburt) es diese Möglichkeit ja nicht gab. Es gibt Theorien, inklusive solcher die UFOs und Außerirdische mit einschließen (einer der berühmtesten Figuren ist auch der Astronaut. Da wir etwas bammel vor diesen Fliegern haben, die über die Lines fliegen (man hört hier immer wieder von Abstürzen) entschieden wir uns, 20 km nördlich an der Panamerika, die Lines von dem Aussichtsturm anzuschauen.

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In dem Örtchen nördlich davon gibt es ein Museum das der Nazca-Line-Forscherin Maria Reiche gewidmet ist. Die Frau hat die meiste Zeit ihres Lebens (95 Jahre wurde sie alt) unermüdlich an der Entschlüsselung dieses Mysteriums gearbeitet.

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Marias Fahrzeug

Marias Fahrzeug

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Dann ging es auch schon weiter nach Lima. In Lima angekommen, dauerte es nicht lange und die Mexikans are back. Das Hostel war im besten Stadtteil Miraflores. Das Hostel war abgesichert wie “Fort Knox”, überall Kameras, Alarmanlagen etc.

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Ein bewundernswerter Arbeiter

Ein bewundernswerter Arbeiter

In diesen zwei Tagen in Lima waren wir an der Küste und schlenderten durch die Millionenmetropole.

Der "Amorpark" in Miraflores

Der “Amorpark” in Miraflores

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Amorpark bei Nacht

Amorpark bei Nacht

Die Küste in Miraflores

Die Küste in Miraflores

Im Stadtteil Miraflores, inmitten eines Wohngebietes, befindet sich die Pyramide “Huaca Pucllana”. Es handelt sich um eine Lehmziegelpyramide, die aus der Zeit 200 bis 700 nach Christi stammt. Interessant ist die Bauweise aus senkrecht aufgestellten Lehmziegeln. Ganz oben auf der Pyramide hat man einen fantastischen Blick über die Stadt.

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Hier in Peru bekommt man an jeder Ecke Cuy, die Delikatesse hier.

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Am 18.01.14 ging es wie immer früh morgens weitere 560 km Richtung Huanchaco. Oh je, dachte ich, bei diesem Verkehr soviele Kilometer, ein Alptraum. Der Verkehr ist unglaublich hier.

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In Huanchaco angekommen, fanden wir ein nettes Hostel mit einem super Essen. Wir waren eh wie ausgehungert. Den ganzen Tag gefahren und nichts großartiges gegessen.

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Am nächsten Morgen wieder weiter Richtung Ecuador und wieder über 500 km, unglaublich. Auf der Strecke Richtung Mancora, ca 100 km vor der Grenze, trafen wir ein kolumbianisches Paar Marcella und Andres und Billy, der aus Australien ist. Wir nahmen uns in Mancora alle zusammen ein Hostel. Die drei sind super sympathisch und nett. Mancora erinnert uns ein wenig an Thailand, überall Bars, Restaurants und “Tuktuks”.

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Billy, der Australier

Billy, der Australier

Marcella und Andres aus Kolumbien

Marcella und Andres aus Kolumbien

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… Und am nächsten Tag fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück alle zusammen nach Ecuador. Jetzt ist es vorbei mit den schnellen Grenzübergängen, je näher man Richtung Zentralamerika kommt, umso korrupter und schwieriger wird es. Die Ausreise von Peru war flott erledigt aber die Einreise nach Ecuador erforderte sehr viel Geduld.

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Irgendwo kurz vor Guayaquil haben wir in einer Stadt übernachtet. Die Parkplätze sind manchmal ganz witzig in den Hotels hier in Ecuador oder Peru. In diesem Hotel mussten wir in einem Meetingraum des Hotels parken.

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… Und weiter am nächsten Tag über Quito nach Ibarra. Ibarra ist eine nette große Stadt. Unseren Freund den Stuhli haben wir leider nicht getroffen, da wir erst ziemlich spät am Abend in Ibarra ankamen.

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… Und am nächsten Tag weiter nach Kolumbien …. Oh je, an der Grenze verbrachten wir 3 Stunden bis alles erledigt war. Die Strecke war zwar sehr befahren aber landschaftlich sehr schön.

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Unser erster Stop in Kolumbien war, dank unseren Freunden aus Kolumbien (alleine hätten wir dort nicht hin gefunden), die Santuario Las Lajas. Ein wunderschönes Schloß inmitten den Bergen.

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Nach der kleinen Mittagspause fuhren wir über das bergische Kolumbien nach Pasto. Es ist eine tolle Strecke hier und landschaftlich sehr schön. Wow Kolumbien ist echt toll, die Menschen sehr sehr freundlich und es ist sehr sauber hier. Mit den Tieren wird hier auch relativ gut umgegangen. Es war schon wieder mal dunkel als wir Pasto erreichten. Die Hotelsuche war ein einziges Chaos und der Verkehr war extrem und überall standen die Securitys mit ihren MP,s Pistolen. Dank Andres und Marcella, die sich alleine auf die Suche machten, hatten wir nach ca 2 Stunden einen bezahlbaren Schlafplatz gefunden.

Am 24.01.14 fuhren wir alle zusammen weiter Richtung Cali. Die Strecken hier in Kolumbien sind wunderbar, bergauf bergab, zum Motorradfahren ein Traum.

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In Cali sind wir jetzt alle in dem Hostel Casablanca im Stadtteil Santiago de Cali. Es ist ein Bikerhostel und ist super hier. Cali ist eine richtig nette Stadt.
Nachdem wir jetzt alle in den letzten Tagen soviele Kilometer gemacht haben, war es heute mal wieder Zeit für ein ausgiebiges trinken und plaudern bis in die Nacht. Die letzte Zeit sind wir schon immer gegen neun oder zehn Uhr ins Bett gegangen, so fertig waren wir.

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Leider mussten heute morgen Marcella und Andres nach Hause fahren, die hatten nur 3 Wochen Urlaub. Wir bleiben heute noch mit Arturo und Billy hier und relaxen.

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Jan 17

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Jan 15

Bisher gefahrene KM: 18.110 km

Nach zwei schönen Tagen in Arica (Chile) am Meer fuhren wir früh morgens Richtung Grenze Peru. Die Ausreise von Chile war schnell erledigt. Die Einreise nach Peru entpuppte sich zu einem kleinen Chaos. Zwar waren die Stempel schnell in unseren Pässen aber das Papier für die Motorbikes, es dauerte. Keiner wusste so recht wer was zu machen hat von den Grenzbeamten. Wir wurden von einem zum anderen geschickt. Nach fast zwei Stunden in brütender Hitze, ich dachte schon ich fange das bruzeln unter meinen Motorradklamotten an, haben wir dann endlich das Papier erhalten.

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Wir nahmen erstmal Kurs auf die Stadt Tacna, nachdem wir von anderen Reisenden hörten, dass man hier Motorradreifen bekommt. Und siehe da, wir fanden gleich einen Hondadealer, wo wir super Pirelli Vorderreifen für je 40 USDollar bekamen. Wir waren ganz überrascht, dass es so easy geklappt hat.

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Weiter ging es auf der Panamerikana über kleine peruanische Dörfer. In einem kleinen Dorf wollten wir uns etwas zum trinken kaufen, allerdings hatten wir keine Soles (peruanische Währung) sondern nur chilenische Peso die sie hier nicht wollten. Also gabs leider keine kalte Cola.

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In diesen Hütten leben die Peruaner auf dem Dorf

In diesen Hütten leben die Peruaner auf dem Dorf

Weiter ging es über immer wieder kurvenreiche Passtrassen, wo wir einen kleinen Stopp zum Mittagessen einlegten und natürlich wie immer eine Bank suchten und erfolgreich Geld aus dem Automaten bekamen. Das ist hier alles nicht so einfach.

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So, mit Geld in der Tasche und mit gefüllten Mägen fuhren wir nach Arequipa. Es wurde uns schnell klar, jetzt sind wir in dem wirklichen Südamerika angekommen. Der Verkehr, eine einzige Katastrophe. Jeder fährt kreuz und quer, die Polizei wird nicht ernst genommen und Menschen über Menschen auf den Straßen.
Arequipa ist die zweitgrößte Stadt Perus (900.000 Einwohner) und ist eine sehr sympathische Stadt auch wenn der Verkehr chaotisch ist. Die Stadt liegt auf 2.300 m. Von manchen Stellen in der Stadt hat man bei gutem Wetter einen super Blick auf den Stadteigenen Vulkan und die schneebedeckten Bergketten im Norden. Am Plaza de Armas, Mittelpunkt der Stadt, steht die schöne Kathedrale.

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Dank Peter, der am Vortag in einem Reiseführer ein Hostel fand, übernachteten wir in dem Hostel Tambo Viejo. Das Hostel war eins der besten das wir hier in Südamerika je hatten. Super schöne Zimmer, gutes Frühstück, schönen Garten im Innenhof und billig war es auch. Wir bezahlten pro Nacht für zwei inklusive Frühstück nur 70 Soles, umgerechnet etwa 19 Euro. Allerdings das Parken der Motorbikes war sehr abenteuerlich. Wir mussten durch das Haus fahren, damit wir im Garten parken konnten. Es ist wahrscheinlich der sicherste Parkplatz hier in der Stadt.

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Am 13.01.14 machten wir uns früh morgens auf den Weg Richtung Titicacasee, wo wir von dort dann zum Machu Picchu wollten. Es ging auf einer Passtrassen bis auf über 4000 Meter hoch. Wir tranken schon am Tag zuvor etwas Kokatee und lutschen Kokabonbons, es ist ein altbewährtes Mittel für die Höhe und schmeckt auch ganz gut. Auf dem Pass machte sich langsam schlechte Laune bei mir breit. Es war kalt und fing zum regnen an und zu unserem Übel auch zum schneien. Es war leider nicht möglich mit den Motorrädern weiter zu fahren, wegen dem starken Schneefall.

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Da es leider nur die eine Straße nach Puno hier gibt, hieß es nun wieder die gefahrenen 150 km zurück nach Arequipa und kein Titicacasee und kein Machu Picchu. Dementsprechend war meine Laune auch. Wir fuhren wieder zurück in das schöne Hostel und zermarterten uns den Kopf wie wir das jetzt am besten machen. Ich wollte unbedingt dorthin. Also buchten wir uns am nächsten Morgen ein Busticket, man muss das ja nicht alles mit dem Motorrad machen, dachte ich. Nach einem kurzen Gespräch mit Peter und das zusammen rechnen der Kilometer bis Bogota, stornierte ich das Busticket wieder. Wir müssen am 27. Januar in Bogota sein, weil meine liebe Schwester Nicki und meine Mausi Tina zu uns kommen. Ich freu mich schon.
Es ärgert mich immer noch, dass ich nicht zum Machu Picchu komme. Für Peter ist es nicht so dragisch, weil er war ja dort schon mal. Man war ich sauer. Ich werde meinen nächsten Urlaub mit Rucksack in Peru verbringen und dann werde ich mir das alles anschauen. Es ist wohl besser in Peru mit Rucksack, man hat den Verkehr nicht und vom Wetter ist man auch nicht abhängig. Heute rammte ein Taxi einfach Peter, es wird ihr nicht angehalten um zu Fragen ob etwas kaputt ist. Es ist ein echtes Chaos hier selbst zu fahren, jeder fährt wie er will ohne Rücksicht auf andere, es ist ein echtes Hupkonzert hier. Hupen was das Zeug hält.
Wir verbrachten noch zwei Tage in Arequipa und fanden sogar am Abend ein vegetarisches Restaurant, es war in einem Yogaclub und es war extrem billig, umgerechnet 4 Euro mit Tee, Suppe, Hauptgericht.

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Es war nicht das beste Essen, aber genießbar

Es war nicht das beste Essen, aber genießbar

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Am 14.01.14 in der früh wieder ewig gepackt und dann ging es um 8 Uhr los Richtung Nasca. Es ging wieder durch eine kurvenreiche Straße und wie wir es nicht anders kennen von Peru, durch Wüste entlang der Küste.

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Unsere Laune war heute nicht die Beste, ich hatte überhaupt keine Lust schon wieder knappe 600 Kilometer zu machen. Aber das hilft nix. Manchmal würde man am liebsten in den “Bock” reintreten, dass man etwas Frust ablassen kann.

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Nach knappen 600 Kilometern fix und fertig kamen wir in Nasca im Hotel Oro Viejo an. Eine super Adresse, wirklich toll mit Pool und schönen Zimmern.
Am nächsten Morgen am Vormittag mussten wir leider in ein anderes Hotel “Hotel Alegria” umziehen. Ist auch super, mit Pool und allem was man braucht.
Mittags holte uns dann unser Guide zum Ausflug ab. Die Fahrt verlief auf einer Sandpiste, vorbei am Friedhof der Farmer von hier, Necropolis de Cauchilla zur Ausgrabungsstätte Cauchilla.

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Wir genossen heute mal mit dem Auto unterwegs zu sein. Auf den ersten Blick beeindruckte uns das Areal nicht allzusehr. Nach ein paar Minuten sind wir jedoch begeistert: unter all diesen auf Stelzen stehenden Dächern, als Museum bezeichnet, befinden sich freiliegende Gräber mit Mumien sitzen. Kein Glaswand oder sonst etwas schützendes für die Mumien. Die Mumien haben sogar original ihre Haare noch. Schaut euch die Bilder genau an, dann könnt ihr alles erkennen. Zwischen den einzelnen Grabungsstätten, die durch einen Weg verbunden sind, liegen überall Gebeine und Knochen im Sand, denn bevor die Wissenschaft hier loslegte wurde dieser Friedhof von Grabräubern entdeckt und geplündert. Ein wirklich sehenswerter Ort.

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Zum Abschluss fuhren wir noch bei einer kleinen Töpferei vorbei. Der alte Peruaner macht wirklich schöne Dinge, nur leider können wir nichts mitnehmen auf den Bikes.

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Jan 10

Bisher gefahrene KM: 16.870 km

Am 05.01.14 machten wir uns auf den Weg von Salta Richtung Atacama Wüste. Wir waren fest davon überzeugt, dass wir heute die knapp 500 km bis San Pedro de Atacama schaffen würden. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass die Strecke über einen knapp 5000 Meter hohen Pass führte.
Unser Weg führte uns durch die unglaublich schöne Landschaft durch. Jujuy. Auf der Strecke trafen wir eine deutsch-schweizerische Reisegruppe, die uns netterweise auf einen Café eingeladen haben.

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Die Reisegruppe besteht aus 17 Wohnmobilen, die alle mit einem deutschen Guide von Südamerika über die Panamerikana nach Nordamerika reisen. Die netten Leute teilte uns dann mit, dass der Pass zur Atacama Wüste knapp 5000 Meter hat. Man muss sagen, an diesem Tag hatten wir uns wirklich schlecht informiert über die Strecke.
Nach einem kurzen Stopp in Purmamarca fuhren wir auf den Campingplatz in Tilcara wo wir die Reisegruppe trafen. Tilcara ist ein schöner kleiner Ort, hier merkt man schon die Nähe zu Peru.

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Alle Tiere bekommen von uns was zu Essen, haben extra Wiener gekauft

Alle Tiere bekommen von uns was zu Essen, haben extra Wiener gekauft

Nach einer unangenehmen lauten Nacht auf dem Zeltplatz machten wir uns früh morgens auf den Weg nach San Pedro de Atacama. Der Pass “Paso de Lama” führte uns erstmal auf 4.170 Meter hoch.

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Dann ging es weiter zur Grenze Argentinien/Chile. Wow, dann ging es noch höher. Der Pass war am höchsten Punkt 4.820 Meter. Uns wurde ein bisschen mulmig, Peter bekam Kopfschmerzen und mir wurde schwindlig als ich vom Motorrad abstieg, obwohl wir am Abend zuvor etliche rohe Knoblauchzehen aßen. Das soll angeblich für die Höhe helfen. Unsere Motorräder hatten keine Probleme. Auf der Strecke, landschaftlich unglaublich toll, trafen wir einige Motorradfahrer aus Chile und Argentinien.
Leider haben wir kein Foto am höchsten Punkt geschossen.

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Vorbei kamen wir auch an dem atemberaubenden Salar de Atacama (Salzsee).

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Kurz vor San Pedro de Atacama ging es zu unserem Glück auf 2500 Meter runter, was allerdings immer noch hoch für uns ist. Diese kleine Stadt mit nur ca. 2000 Einwohnern ist Ausgangspunkt für die Attraktionen in der Atacama Wüste. Als wir dort ankamen machten wir uns auf die Suche nach einem günstigen Hostel. Uns hat fast der Schlag getroffen, das günstigste Hostel, eher ein Loch wie ein Zimmer, lag bei 60 USDollar. Gott sei dank wussten wir wo die Reisegruppe mit den Wohnmobilen stand und so entschieden wir uns, dort hin zu fahren. Es war ein Hotel mit Parkplatz. Dort zahlten wir zwar auch fast 45 Euro. Naja war ziemlich nah an der Stadt, das kleine Dorf ist wirklich süß und mit der Reisegruppe wars auch lustig. Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug mit der Gruppe zu den höchstgelegenen Geysiren der Welt. Sie liegen nochmal 2000 Meter höher als San Pedro, somit ging es also wieder auf 4500 Meter Höhe. Um 5 Uhr morgens wurden wir schon von einem Bus abgeholt. Während des Sonnenaufgangs sind die Geysire besonders aktiv, weil zu dieser Zeit das gefrorene Wasser in der Umgebung auftaut.

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Hana, aus der Reisegruppe

Hana, aus der Reisegruppe

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Mittags waren wir dann wieder zurück im Hotel und machten San Pedro unsicher. Wir waren auf dem Markt und abends mit der Reisegruppe lecker essen. Es war total schön und lustig.

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… So sehen die Shops hier aus, klein aber fein …

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... Lecker.....

… Lecker…..

Am Abend wurden wir mit peruanischer Musik während dem Essen verwöhnt

Am Abend wurden wir mit peruanischer Musik während dem Essen verwöhnt

Die liebe Lotti, aus der Reisegruppe, fande unser Zimmer so toll, dass sie es gleich fotografieren musste

Die liebe Lotti, aus der Reisegruppe, fande unser Zimmer so toll, dass sie es gleich fotografieren musste

So am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter über Tilcara nach Iquique. Landschaftlich wunderschön, erst ging es durch die Wüste und dann entlang an der Küste. Hier ist es staubtrocken und Regen gib es nie. Auf der Strecke trafen wir Motorradfahrer aus Belgien, die eine 3 wöchige Tour durch Chile machen.

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In Iquique haben wir ein schönes Hostel gefunden, wo wir eine Nacht blieben. Die Stadt ist an der Küste mitten in die Wüste gebaut. Es gibt für uns hier nicht viel zu tun. Der Sonnenuntergang war toll.

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Am Hafen haben wir das riesige Segelschiff entdeckt …
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Am nächsten Tag fuhren wir wieder von der Küste weg in die Wüste über einen Pass nach Arica. Die Strecke führte uns durch die triste Landschaft der Atacama Wüste. Streckenweise was es sehr gefährlich, weil die Sandberge langsam das Brechen anfangen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dieser Pass noch lange befahrbar ist.

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Schaut mal genau hin, dann könnt ihr erkennen, wo die Straße verläuft

Schaut mal genau hin, dann könnt ihr erkennen, wo die Straße verläuft

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In Arica angekommen waren wir echt überrascht. Hier gibt es einen tollen langen Sandstrand. Dank zwei netten deutschen Mädels, die wir in einem Café kennenlernten, haben wir jetzt ein super Hostel “Arica Unite”, dass von einem französischem Paar geführt wird.

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Jan 4

Bisher gefahren KM: 15.390 km

So erstmal an alle noch ein frohes und gesundes neues Jahr.

Am 30.12.13 fuhren wir nach einem kleinen Frühstück von La Cumbre in das Nachbardorf La Falda.

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Angekommen in La Falda wurden wir schon von Mandi, Corinna, Lukas und Sabrina erwartet. Mandi und Peter kennen sich schon seit Jahrzehnten. Corinna hatte früher die Eisdiele in Eichenau. Lukas ist der Sohn von Mandi und ist gerade mit seiner Freundin Sabrina zu Besuch. Corinna und Mandi sind vor sieben Jahren nach Argentinien. Wow, die beiden haben hier ein wunderschönes Haus und der Ort La Falda ist sehr schön. Eigentlich wollten wir nur auf einen kurzen Besuch vorbei schauen, daraus wurden aber drei Tage und Silvester verbrachten wir auch zusammen. Es war toll, danke an euch.

Das ist das tolle Haus von Corinna und Hermann

Das ist das tolle Haus von Corinna und Hermann

Das ist der tolle Pool der Beiden

Das ist der tolle Pool der Beiden

Corinna

Corinna

Corinna und Hermann haben uns mit leckerem Essen verwöhnt

Corinna und Hermann haben uns mit leckerem Essen verwöhnt

Die Männer haben dann noch mein Motorrad repariert. Da wir das Motorrad zu Hause tiefer gelegt haben und der Stoßdämpfer jetzt ziemlich schlecht ist haben wir wieder einen Teil an die Umlenkung angeschweißt damit das Motorrad nicht immer am Hinterreifen aufsteht

Die Männer haben dann noch mein Motorrad repariert. Da wir das Motorrad zu Hause tiefer gelegt haben und der Stoßdämpfer jetzt ziemlich schlecht ist haben wir wieder einen Teil an die Federn geschweißt damit das Motorrad nicht immer am Hinterreifen aufsteht

Eine Kröte Haben sie auch im Garten und einen ganz süßen Hund, nur leider habe ich kein Foto von dem Vierbeiner

Eine Kröte haben sie auch im Garten und einen ganz süßen Hund, nur leider habe ich kein Foto von dem Vierbeiner

Silvester waren wir dann alle zusammen beim Essen in einem typischen Asado-Restaurant. Für mich gabs viel Gemüse und Salat vom Buffet. Die Hunde bekamen von mir uns Sabrina das ganze Fleisch. Sabrina ist genauso Hundelieb wie ich. Den Hunden hier in La Falda geht es aber relativ gut.

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Je später der Abend, umso feucht fröhlicher wurde es. Mei haben wir viel Wein getrunken …

Das ist Sabrina

Das ist Sabrina

Und alle Hunde haben mitgegessen ....

Und alle Hunde haben mitgegessen ….

Peters neuer Freund

Peters neuer Freund

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Für Hermann endete der Abend gut betrunken, normalerweise trinkt er nur Bier und heute hatte er nur Wein getrunken …. Oh oh ihm ging es nicht mehr gut ….

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Am 01.01.14 waren wir dann alle etwas platt.

Lieben lieben dank nochmals an Corinna und Hermann, es waren super tolle Tage bei euch.

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Am 02.02.14 fuhren wir dann weiter über Tucuman nach Salta. Leider regnete es die komplette Fahrt. Die Hundekatastrophe nimmt hier einfach kein Ende. Ich habe soviele kleine Welpen an Tankstellen gesehen. Es ist echt furchtbar schlimm wie hier mit den Hunden umgegangen wird. Für mich ist das der absolute Horror. Leider leider kann ich nicht viel tun, außer das ich fast jedem Hund was zum Essen gebe. Habe immer Hundefutter im Gepäck. Es fällt mir unendlich schwer, die Hunde ihrem Schicksal zu überlassen.

Ich habe dem kleinen meine Nudeln zum Essen gegeben

Ich habe dem kleinen meine Nudeln zum Essen gegeben

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Gestern, 03.01.14 sind wir dann in Salta angekommen. Haben ein schönes Hotel nähe der City gefunden. Das Hotel Altos Balcarce ist sehr schön, hat einen Pool und das Wichtigste eine Garage für die Bikes. Salta ist die achtgrösste Stadt in Argentinien und auch sehr schön wie die meisten Großstädte in Argentinien. Heute war das Wetter wieder super und wir schlenderten durch die Stadt und relaxten am Pool.

Hier ein paar Bilder von Salta.
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Mitten in Salta geht's mit der Seilbahn auf den Berg

Mitten in Salta geht’s mit der Seilbahn auf den Berg

Salta ist eine schöne Stadt mit vielen Bars und Restaurants und vor allem mit einem pulsierenden Nachtleben. Das haben wir letzte Nacht auch zum spüren bekommen, in unserem Zimmer hörte man die House Musik aus der nahe liegenden Disco und das südamerikanische Gedudel aus den Bars.
Natürlich ist es mit den Hunden hier auch nicht besser. Heute waren wir in der Stadt unterwegs und dann hat uns ein Mann zwei kleine Goldenretriever Welpen angeboten. Die waren maximal 3 Wochen alt. Mei das ist so unendlich traurig.

So heute werden wir das Nachtleben hier mal checken bevor es dann morgen weiter geht nach Chile in die Atacama Wüste.

Jan 4

Bisher gefahrene KM: 14.479 km

Nach einem leicht deprimierten Weihnachtsabend, da Buenos Aires wie ausgestorben war, …..

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…. der Ausblick auf die schöne Brücke und das tolle Segelschiff in Puerto Madero war jedoch super …

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….besuchten wir am nächsten Tag noch den Stadtteil Recoleta, wo sich der riesige Friedhof befindet, u.a. auch das Grab von Eva Perón. Maria Eva Duarte de Perón wurde nach der Heirat mit Juan Perón zur First Lady Argentiniens benannt. Auch heute noch ist für viele Argentinier, Männer wie Frauen, Eva eine der größten Wohltäterinnen der Nation.
Alles weitere könnt ihr ja auf Wikipedia nachlesen.

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… Das ist der Eingang zum Friedhof, wo auch Eva Perón liegt ….

Grab von Eva Perón

Grab von Eva Perón

… Der Friedhof hier ist der Hammer, die Gräber sind halbe Paläste…

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…. Manche Gräber sehen so aus ….

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Recoleta ist eine der teuersten Bezirke in Buenos Aires. Das merkten wir auch als wir in dem ältesten Café einen Blick in die Karte warfen. Die haben sogar höhere Preise wenn du auf der Terrasse sitzt.

Schaut mal, Inside and Outside Preise

Schaut mal, Inside and Outside Preise

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… Die Straßenmusikerin ….

So am nächsten Morgen fuhren wir weiter über Rosario Richtung Córdoba. Unser tolles GPS führte uns von Córdoba Richtung La Cumbre über eine Schotterpiste. Manchmal sollte man sich auf das GPS nicht verlassen.

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Nach der kleinen Pistengaudi ging’s weiter zur Alicia nach La Cumbre. Unser Freund Markus ist bei ihr zu Besuch und hat uns eingeladen. Es war wieder einmal sehr lustig mit Markusi. Auch lieben dank nochmal an Alicia. Alicia’s Mann ist leider im Mai 2013 verstorben und jetzt ist sie ganz alleine auf dem riesigen Grundstück. Sie ist aber mit ihren 82 Jahren Top fit. Früher war sie auf der ganzen Welt im Theater als Balletttänzerin tätig.

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Schaut mal wie fit Alicia ist mit ihren 82 Jahren, fährt sogar bei mir auf dem Motorrad mit

Schaut mal wie fit Alicia ist mit ihren 82 Jahren, fährt sogar bei mir auf dem Motorrad mit

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Alicia hat ein schönes Haus mit vielen Antiquitäten und einen riesigen Garten mit Pool …

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La Cumbre ist ein schöner Ort in der Provinz Córdoba. Danke nochmal an Markusi und Alicia, es waren schöne Tage ….